: antifaschistische nachrichten
Augsburg . Wie bereits in den Jahren zuvor, veranstaltete ein lokales Nazi-Bündnis am 24.2.2005 eine Kundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz, um der Opfer der Bombardierung Augsburgs durch alliierte Truppen am 25.2.1945 zu gedenken. Dagegen protestierten 100 AntifaschistInnen.
Initiiert wurde die Veranstaltung von dem lokalen Bündnis «Nationale Opposition - Bündnis für Augsburg». An der Kundgebung der Neonazis nahmen ca. 40 Personen teil. Darunter befanden sich AnhängerInnen der rechtsextremen Parteien NPD und DVU, VertreterInnen der «Kameradschaft Augsburg», der «Kameradschaft München», sowie einige Personen der selbsternannten «Autonomen Nationalisten» aus München. Stattfinden konnte die rechtsextreme Kundgebung vor der City-Galerie nur unter massiver Polizeipräsenz, da ca. 100 AntifaschistInnen lautstark gegen die Veranstaltung protestierten. Die Rede des oberbayerischen NPD-Vorsitzenden Roland Wuttke ging in einem Pfeifkonzert und lauten Zwischenrufen der anwesenden Antifas unter.
Leider wirft schon das nächste rechte Großereignis seine Schatten voraus. Es ist davon auszugehen, dass der zentrale Aufmarsch der NPD am 1. Mai dieses Jahr in Augsburg stattfinden wird. In einem ersten Vorbereitungstreffen haben linke Gruppen aus Augsburg sich schon über gemeinsame Gegenaktivitäten verständigt. Es bleibt zu hoffen, dass sich möglichst viele Gruppen und Einzelpersonen den Protesten anschließen werden. Nur so kann der Nazi-Großaufmarsch am 1. Mai in Augsburg verhindert werden.
AK Antifa der Gruppe Contra Real