: antifaschistische nachrichten
Der Nahost-Konflikt bewegt JF-Redakteur Michael Wiesberg zu wilden Spekulationen und wüsten Verleumdungen. Er sieht einen Großkonflikt zwischen dem europäischen Abendland und den islamischen Staaten heraufziehen. Da das nicht besonders wahrscheinlich ist, verlegt er den Konflikt in die europäischen Staaten selbst. Zunächst hält er fest: «Das islamische Weltbild basiert auf der Bestimmung der Territorialität des Islams als Haus des Friedens.
Das legt nahe, dass Gebiete, die von Nicht-Muslimen bewohnt werden, aus Sicht strenggläubiger Muslime Kriegsgebiete sind.» Europa als muslimisches Kriegsgebiet? Wiesberg malt eine «Intifada» in Westeuropa an die Wand. «Die derzeitigen Konflikte im Nahen Osten könnten deshalb paradigmatisch für zukünftige Konfliktlagen auch in Europa werden ... Die verlorenen Kinder der islamischen Immigration in den französischen Banlieus sowie andere ethnische und religiöse Gruppen, die massenhaft aus Afrika, Asien oder den Staaten Osteuropas zugewandert seien, könnten ... in Westeuropa eine zweite Front eröffnen.... Diese zweite Front könnte eine nachhaltige Destabilisierung der europäischen Demokratien nach sich ziehen.» Schon interessant, wie aus den angeblichen islamischen Gegnern auf einmal Afrikaner, Asiaten und Osteuropäer werden.
uld